23 Energie und Gesellschaft

“Unser” Lebensstil drückt sich in zunehmendem Verbrauch von Energie aus. Ist eine Änderung in Sicht? Bedroht Energiesparen unseren Wohlstand? Was kann mit individueller Verhaltensänderung erreicht werden? Hat es Sinn, Druck auf Politik und Wirtschaft auszuüben? Wie kann das alles weitergehen? Um diese Fragen dreht sich die Sendung “Energie und Gesellschaft” aus der Reihe Dynamo-Effekt.

Die Radiosendung

Eine Sendung von Isabella Gusenbauer, Marlene Pühringer, Bernd Schweeger und Ines Strasser.

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Hintergrundinformation

(Virus-Umweltbureau)

Grundlegende Zusammenhänge

Gesellschaft und Energie sind eng verknüpft - Energie ist einer der wesentlichen „Produktionsfaktoren“. Energie bzw. Energiesysteme sind nicht nur Ausdruck von technischen Abläufen und Prozessen, gesellschaftliches Handeln beeinflusst massiv die Umwandlung und Handhabung von Energie. Die Energieflüsse umgekehrt sind die Spezifika, nach denen Energie genutzt wird und entscheidend für die Entwicklungsrichtung und Optionen der Gesellschaft.

In dieser Sendung werden gesellschaftliche Trends von Energierelevanz analysiert und Ansatzpunkte für eine Veränderungen dieser Trends erarbeitet. Dabei wird ein besonderer Schwerpunkt auf das Spannungsfeld individuelles privates Handeln im Vergleich zu Aufmerksamkeit für und Einflussnahme auf Politik und Wirtschaft gelegt, das sich als Metathema durch die gesamte Sendereihe „Dynamo Effekt“ zieht. „Wasser predigen und Wein trinken“ ist ohne Zweifel nicht das Modell auf dem eine nachhaltige Energiezukunft aufgebaut werden kann. Wenn allerdings die Konzentration auf das eigene Handeln zum Ausschließlichkeitsprinzip wird, eröffnet es gleichzeitig ein politisches Vakuum. Das wird dann nur zu gerne von Entscheidungsträger_innen dazu benützt, ohne Druck Weichenstellungen zu treffen, die die individuellen Erfolge konterkarieren. Deshalb ist die Balance wichtig, um beide Bereiche abzudecken – die Individualisierung gesellschaftlicher Probleme darf nicht als willkommenes Ablenkungsmanöver von politischer Verantwortung missbraucht werden. Es braucht eben auch öffentlichen Druck (für den letztendlich wiederum das Individuum verantwortlich ist) um energie- bzw. klimapolitische Ziele zu erreichen bzw. einzuhalten. Dabei sind folgende Fragen relevant:

Zum einen sind wir mit der Tatsache konfrontiert, dass eine Konzentration auf die Lösung „des Energieproblems der Menschheit“ zu beobachten ist. Davon ist zwar seit Jahrzehnten in einer Vielzahl von Publikationen die Rede, aber es bleibt dennoch unklar, was das genau sein soll, und ob es sich überhaupt um ein Problem und nicht vielmehr um ein Bündel von Problemstellungen handelt.

Letztendlich greift die vorrangige oder sogar ausschließliche Konzentration auf technische Lösungsansätze zu kurz. Im Gegensatz dazu herrscht immer noch das Paradigma, dass energiesystemare Probleme vorwiegend oder sogar auschließlich mit technischen Mitteln gelöst werden können (müssen). Gesellschaftliche Trends hängen eng mit dem Lebensstil und der Wirtschaftsweise zusammen, Beeinflussungen und Veränderungen des „Zeitgeistes“ sind in beide Richtungen möglich und ein entscheidender Faktor, von dem der Umgang mit Energie abhängt.

Nicht unwesentliche Einflussfaktoren sind auch demographische Entwicklungen und die (stark ideologisch überformte) Art, wie die Gesellschaft damit umgeht, sowie die Fragen der Verteilungsgerechtigkeit und sich daraus ergebende Konsequenzen (s.u.).

Dies ist ein besonders heikler und stark missbrauchter Themenbereich. Ein Ansatz, der alle wesentlichen Faktoren zu berücksichtigen versucht, tut gut daran, sich dennoch damit zu beschäftigen und einen Mittelweg zwischen (teils abstrusen) Demographieideologien und einem kompletten Ignorieren diese Bereichs zu finden.

Ein wichtiges Thema im Zusammenhang mit „Energie und Gesellschaft“ ist auch die Frage der Entscheidungsfreiheit: Randbedingungen wie Verfügbarkeit von Energie entziehen sich der demokratischen Entscheidung, nur Reaktionen darauf sind möglich. Auch der Klimawandel ist nicht abwählbar, ob und in welchem Ausmaß darauf reagiert wird, ist aber sehr wohl eine Frage politischer Prozesse.

Auf der anderen Seite wäre es bei aller zentraler Wichtigkeit und Bedeutung des Klimawandels und der Resourcenbegrenztheit eine Verarmung von Werten, alles darauf zu reduzieren, und den scheinbar einfachen Weg einer quasi-diktatorischen Festlegung zu gehen Ein Eingreifen in individuelle Lebensentscheidungen kann mit den Menschenrechten in Konflikt geraten. Auch die Frage, inwieweit „ausbeuterischer“ Lebensstil die Menschenrechte zukünftiger Generationen einschränkt, wäre zu berücksichtigen.

Politische Regulierungsmöglichkeiten sind immer auch eine Frage der Machtverteilung und des Vorhandenseins demokratischer Strukturen:

  • Wer kontrolliert die Politik und die Wirtschaft?

  • Wie demokratisch bzw. elitär sind Energiesysteme (vgl. z.B. Kernenergie und ihre Implikationen).

  • Wie interagiert die Absicherung von Rohenergie bzw. technischen Anlagen mit Menschenrechten und demokratischen Grundfreiheiten?

Existierende Strukturen und Paradigmen schaffen Zwänge für das Individuum. „Self-empowerment“ ist das Mittel des Ausgleichs um diesen Zwängen auch etwas entgegenzusetzen. Investitionsentscheidungen auf unterschiedlichen Ebenen (privaten, „öffentlichen“, …) erzeugen Sachzwänge, seien sie nun positiv oder negativ. Partizipation der sogenannten Zivilgesellschaft und ihre rechtliche Verankerung ist daher ein essentieller Erfolgsfaktor.

Erläuterungen ausgewählter Fragen

Grundsatzüberlegungen von VIRUS zu den Ansatzpunkten für Weichenstellungen:

Verringerung der Energieintensität / Steigerung der Effizienz ist ein wichtiges Hilfsmittel, jedoch ist das Effizienzsteigerungspotenzial innerhalb einer bestimmten Technologie begrenzt. Eine Nichtberücksichtigung dieser Zusammenhänge verschiebt vielleicht das akute Problem um einige Jahre, ein Ausschöpfen aller Effizienzsteigerungsmöglichkeiten bei gleichzeitiger Energieverbrauchssteigerung minimiert aber die Freiheitsgrade für die Zukunft.

Verteilungsgerechtigkeit ist insofern wesentlich, als erst über den Lebensstil nachgedacht werden kann, wenn das Überleben gesichert ist.

Lebensstil: Vorausgesetzt, Grundbedürfnisse sind gesichert, ist Wohlbefinden nicht eine direkte Funktion von Konsum. Ein besserer Umgang mit Gier ist auch Bestandteil eines notwendigen menschlichen und gesellschaftlichen Reifungsprozesses.

Demographische Rahmenbedingungen: In Analysen ist nicht nur zu beachten, wo sich die Bevölkerung gerade dynamisch entwickelt, sondern auch, wo sich die Entwicklung bereits abgespielt hat und mit hohem Pro/Kopf-Ressourcenverbrauch gekoppelt wurde (also ausschließlich in den Industriestaaten). Hier geht es vor allem darum, günstige Entwicklungen (Abnahme der Bevölkerungszahl in den industrialisierten Staaten) zu nützen (bzw. über Verteilungsgerechtigkeit und Lebenstil auch indirekt Einfluss zu nehmen), anstatt angesichts rückläufiger Geburten in Europa in Panik zu verfallen, keinesfalls aber Maßnahmen zu propagieren, die ethisch nicht vertretbar, diskriminierend und mit den grundlegenden Menschenrechten unvereinbar sind! Aus gegebenem historischem und aktuellem Anlass wird hier im Speziellen auf die Unantastbarkeit von Frauenrechten hingewiesen!

Wir sind der Überzeugung, dass eine lebenswerte Welt, mit der wir sorgsam umgehen, weder über eine „Ökodiktatur“ angestrebt werden kann und darf, noch eine solche erfordert.

Zusatzanmerkung:

Wie in der Kurzbeschreibung erwähnt, ist es angebracht, einen Mittelweg zwischen einerseits völligem Ignorieren und abstrusen politischen Aussagen zu finden. Zu letzteren gehören in jüngster Zeit politische Aussagen, die nur Xenophobie fördern und demographische „Probleme“ auf Zuwanderung reduzieren.

Zur Demographie- und Verteilungsdiskussion:

Das Land, dessen Menschen 2006 am wenigsten Energie pro Kopf verbraucht haben, ist Eritrea am Horn von Afrika. Ein Österreicher oder eine Österreicherin verbraucht 27-mal so viel Energie, wie ein Bewohner oder eine Bewohnerin dieses Landes.

Auch zwischen den einzelnen Weltregionen zeigen sich große Unterschiede: Den höchsten Energieverbrauch haben die Industriestaaten. Mit deutlich weniger Energie kommen Afrika, Lateinamerika oder Asien aus. (http://www.risikodialog.at/risikothemen/ressourcen-im-risikodialog/themenbeitraege-energie/energieverbrauch-im-internationalen-vergleich/ (Stand: 29.5.2010)

Ein Positivbeispiel der demokratischen Einflussnahme:

Die Kampagne „Zürich spart 10 Millionen Watt“ hatte zum Ziel, die Bevölkerung zu freiwilligen Energiesparversprechen in der Höhe von 10 Millionen Watt Dauerleistung zu motivieren. Am 23. November ist sie zu Ende gegangen. In der 7 Wochen dauernden Aktion haben 2520 Menschen ein oder mehrere Versprechen abgegeben, und sparen so gemeinsam 4 Millionen Watt. „Es ist toll, dass über 2500 Menschen ihren Beitrag zum Energiesparen geleistet haben. Ihnen gebührt ein großes Dankeschön“, so Stadtrat Robert Neukomm, Vorsteher des Gesundheits- und Umweltdepartements.

Die Aktion fand im Rahmen des Legislaturschwerpunktes “Nachhaltige Stadt Zürich – auf dem Weg zur 2000-Watt-Gesellschaft” des Stadtrates von Zürich statt. Die Stadt Zürich hat das Ziel der 2000-Watt-Gesellschaft dank einer Volksabstimmung vor einem Jahr in der Gemeindeordnung verankert.

(http://www.stadt-zuerich.ch/gud/de/index/das_departement/strategie_und_politik/2000_watt_gesellschaft/mein_energieverbrauch.html)

Verhaltensänderung hat größtes Potenzial

Das Sustainable Energy Resarch Institut (SERI) hat eine Studie veröffentlicht, die die Erreichbarkeit der Klimaziele bzw. weiterer energiepolitischer Ziele in Österreich untersucht und Szenarien mit verschiedenen Handlungsschwerpunkten entwickelt. Der Fokus dieser Szenarien liegt hier entweder bei den bekannten Ansatzpunkten, Energieeffizienz und erneuerbare Energien zu verstärken, oder andererseits bei Verhaltensänderungen. Die Studie zeigt, dass Letztere das meiste Potenzial für eine erfolgreiche „Energiewende“ bergen.

Wie SERI in Reaktion auf Missverständnisse in Medien betont, wurde die Studie nicht im Rahmen der Energiestrategie Österreichs durchgeführt und hat damit nichts zu tun. Im Vergleich ist dennoch interessant, dass die wirksamste Maßnahmengruppe in der strategischen Ausrichtung der Energiestrategie untergeordnete Bedeutung einnimmt.

http://seri.at/de/allgemeines/2010/05/20/kann-osterreich-die-aktuellen-energie-und-klimapolitischen-ziele-bis-2020-erreichen/

http://seri.at/wp-content/uploads/2010/05/szenarien.pdf

http://seri.at/wp-content/uploads/2010/05/pressetext-eco.pdf

Zitiert nach WBGU Reusswig et al 2003 (siehe Literaturangabe unten) zu Lebensstile und Energieverbrauch:

„Ohne steigenden Energieverbrauch kein Wohlstand, ohne Wohlstand keine Energienachfrage. Von daher wurde der vergleichsweise geringe Pro-Kopf-Verbrauch an Energie der Entwicklungsländer (z.B. gemessen an Primärenergieträgern oder Elektrizität) als weiterer Ausdruck ihrer Unterentwicklung verstanden.

Für ein Brot (1 kg) musste 1960 20 Minuten lang gearbeitet werden, heute (2003) sind es nur noch 11 Minuten. Der Arbeitsaufwand für ein Liter Normalbenzin ist noch stärker gesunken:1960 waren es noch 14 Minuten, heute sind es nur noch 4 Minuten. Wäre der Benzinpreis seit 1960 mit der allgemeinen Preisentwicklung gestiegen, würde der Liter heute 2,70 DM kosten. Gemessen an der Kaufkraft von 1960 müsste das Benzin heute sogar 5,70 DM kosten. Von 1960 bis heute stieg der Benzinpreis um 240 Prozent. Die Preise für Brot stiegen aber um rund 500 und im öffentlichen Nahverkehr um ca. 1000 Prozent.“

Noch mehr als Treibstoff-Hunger muss Energie-Überfluss zur Ausbeutung führen. Nur wenn eine Gesellschaft den Energieverbrauch selbst ihres mächtigsten Bürgers begrenzt, kann sie soziale Beziehungen ermöglichen, die sich durch ein hohes Maß an Gerechtigkeit auszeichnen. Karg bemessene Technik ist Bedingung, wenn auch keine Garantie für soziale Gerechtigkeit.“ (Illich 1978 […], in Reusswig 2003)

Zwischen den Emissionen der Spitzengruppe (knapp 14.000 Btu) und denen der untersten Gruppe (ca. 2.000 Btu) liegt eine Differenz von Faktor 6. Legt man die durchschnittlichen Pro-Kopf-Emissionswerte der Länder zugrunde, dann entspricht dies dem Verhältnis zwischen den USA und Ländern wie Argentinien, Jamaika, Libanon, Mexiko oder Syrien. Die Verteilungswirkungen von internationalen und nationalen Klimapolitiken sollte von daher im Auge behalten werden.“

Literatur und Weblinks

SERI Sustainable Energy research Institute:

http://seri.at/de/allgemeines/2010/05/20/kann-osterreich-die-aktuellen-energie-und-klimapolitischen-ziele-bis-2020-erreichen/ (Stand: 08.06.2010)

http://seri.at/wp-content/uploads/2010/05/szenarien.pdf (Stand: 08.06.2010)

http://seri.at/wp-content/uploads/2010/05/pressetext-eco.pdf (Stand: 08.06.2010)

Dennis Meadows/Donella Meadows et al. 1972 “Die Grenzen des Wachstums. Bericht des Club of Rome zur Lage der Menschheit, Stuttgart: Deutsche Verlagsanstalt, Stuttgart

Globale Umweltveränderungen: Lebensstile und globaler Energieverbrauch, Dr. Fritz Reusswig et al. Externe Expertise für das WBGU-Hauptgutachten 2003 “Welt im Wandel: Energiewende zur Nachhaltigkeit”, Wissenschaftlicher Beirat der Bundesregierung (Deutschland), Heidelberg 2003: http://www.wbgu.de/wbgu_jg2003_ex08.pdf (Stand: 08.06.2010)

Energieverbrauch im inernationalen Vergleich, Mark Hammer, 2009:

http://www.risikodialog.at/risikothemen/ressourcen-im-risikodialog/themenbeitraege-energie/energieverbrauch-im-internationalen-vergleich/ (Stand: 29.5.2010)

Die 2000-Watt-Gesellschaft und mein Energieverbrauch, Stadt Zürich:

http://www.stadt-zuerich.ch/gud/de/index/das_departement/strategie_und_politik/2000_watt_gesellschaft/mein_energieverbrauch.html (Stand: 29.05.2010)

Fußnoten

für die inhaltliche Konzeption der Sendereihe verantwortliche Umweltorganisation

BTU British Thermal Units: Energieeinheit; 1 BTU entspricht 0,293 Wattstunden; zwischen Energieeinsatz und Emissionen gibt es eine Korrelation;

Interviewpartner_innen

in der Sendung

Univ. Doz. Dr. Peter Weish
Peter Weish wurde 1936 geboren, hat Chemie, Physik und Zoologie studiert und 1966 zum Doktor der Philosophie promoviert. Bis 1979 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter der Abteilung Biomedizin am Institut für Strahlenschutz der Österreichischen Studiengesellschaft für Atomenergie im Reaktorzentrum Seibersdorf. Anschließend war er Assistent am Institut für Zoologie der BOKU Wien, dann wissenschaftlicher Beamter am Institut für Umweltwissenschaften und Naturschutz, seit 1984 ist Weish Lehrbeauftragter am Institut für Humanökologie an der BOKU, 1992 habilitierte er sich an der Universität Wien für Humanökologie. Peter Weish war Sprecher des Gentechnik-Volksbegehrens 1997, ist Präsident des Forums Österreichischer Wissenschafter für den Umweltschutz und Träger etlicher Umweltpreise.

peter.weish[at]univie.ac.at

Univ.-Prof.in Dr.in Marina Fischer-Kowalski
Institutsleiterin, Professorin für Soziale Ökologie an der Universität Klagenfurt, Dozentin für Soziologie an der Universität Wien
(habilitiert für das Fach Soziologie, Universität Graz 1985; Dr. in Soziologie,  Universität Wien 1971)
“Als ausgebildete Sozialwissenschaftlerin fasziniert mich die interdisziplinäre Kooperation mit den Naturwissenschaften. Sie zwingt mich zur Auseinandersetzung mit sehr unterschiedlichen Perspektiven und Methoden, und zur radikalen Neuformulierung von Problemstellungen. Ich bin auf leidenschaftlicher Suche nach theoretischer Klarheit, und mich interessieren sehr fundamentale Fragen: Wie vermitteln sich soziale und natürliche Systeme? Wie vermitteln sie sich in der Erkenntnis und im Bewusstsein von Menschen, wie in der biophysischen Realität, und wie haben sich ihre Beziehungen historisch entwickelt? Die Neugier treibt mich, immer wieder neue Fragen zu stellen und meine Vorurteile dem Risiko des Scheiterns an der empirischen Wirklichkeit auszusetzen. Jenseits dieser Neugier fühle ich mich mitverantwortlich dafür, die Gesellschaft-Umwelt-Beziehungen auch praktisch in Richtung einer nachhaltigeren Entwicklung umzugestalten. Ich freue mich, ein interdisziplinäres Team leiten zu dürfen und hoffe, Impulse auch für die Sozialwissenschaften zu setzen, deren Beitrag zu nachhaltiger Entwicklung dringend gefordert ist.”
Forschungsfelder:
Soziale Ökologie
Social Theory
Nachhaltige Entwicklung
Umweltsoziologie
Gesellschaftlicher Stoffwechsel
Umweltpolitik
Umweltinformationssysteme

marina.fischer-kowalski[at]uni-klu.ac.at

Dr. Friedrich Hinterberger
Friedrich Hinterberger, born in 1959, is the founding President of SERI. Studies of national economics at the Johannes-Kepler University Linz. 1985-1991 scientific member at the Justus-Liebig University Gießen. Since 1985 he has been teaching at universities both in Austria and abroad. 1993-2000 leader of the working group Ecological Economics and Ecological Economical Policy at the Wuppertal Institute for Climate, Environment and Energy. Since 1999 founding president of the Sustainable Europe Research Institute. Board member of the Austrian Chapter of the Club of Rome. Work focus: Ecological Economics, Scenarios for sustainable economies and societies, Quality of Life Research.
Garnisongasse 7/21
A -1090 Vienna/Austria
office[at]seri.at

Mag.a Lisa Bohunovsky


Univ. Prof.in Helga Kromp-Kolb

Universitätsprofessorin der Universität für Bodenkultur in Wien.
http://www.wau.boku.ac.at/iwhw.html
http://de.wikipedia.org/wiki/Helga_Kromp-Kolb

Mag.a Tatjana Tölly
Pressesprecherin Kinderuniversität
www.kinderuni.at, http://kinder.univie.ac.at/

Mag.a Marte Huainig
Leitung der Abteilung Grundlagen und Sozalpolitik der Caritas Österreich,
www.caritas.at

weitere Angaben folgen.