13 Energie und Ernährung

Die Radiosendung

Eine Sendung von Alexander Chladek, Isabella Gusenbauer, Angelika Hofmann und Kathrin Wimmer.

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Hintergrundinformation

(Virus-Umweltbureau)

Was hat Ernährung mit Energie zu tun?

Zuallererst ist es natürlich die Nahrung, die uns die nötige Stoffwechselenergie zum Leben gibt.

Zweitens benötigt die Herstellung und Verarbeitung von Lebensmitteln Energie.

Drittens können auch Nahrungsmittel energetisch verwertet werden, und dies geschieht auch vor allem bei der Herstellung von Agrofuels (”Biotreibstoff”, siehe Sendung “Agrosprit”). Neben dieser direkten Konkurrenz gibt es eine Konkurrenz um Produktionsflächen. Der Themenkomplex Biomassekonkurrenzen wird in einer eigenen Sendung bearbeitet.

Viertens ist die Grundlage der menschlichen Ernährung, die Landwirtschaft, nicht immer CO2-neutral. Die Treibhausgase CO2, CH4 und N2O werden durch Landwirtschaft in großen Mengen freigesetzt.

Es gibt jedoch hierbei gravierende Unterschiede zwischen biologisch und konventionell erzeugten Lebensmitteln und die Energiebilanz von pflanzlichen Lebensmitteln ist zumeist wesentlich besser als die tierischer Produkte, vor allem wenn die Tiere mit Kraftfutter gemästet werden.

Fünftens gefährden die Folgen des Klimawandels schon jetzt lokal die Ernährungssicherheit durch Dürren oder Überschwemmungen sowie durch Schädlinge, die mit gestressten, den neuen Bedingungen nicht angepassten Pflanzen leichtes Spiel haben.

Zusammenhang Klimawandel - Ernährung:

Klimawandel und Ernährungssicherheit

Klimawandel ist KEIN Problem der Zukunft! Er ist nicht etwas, das uns Menschen irgendwann einmal betreffen wird, etwas, das jetzt nur armen auf Eisschollen treibenden Eisbären Probleme bereitet. Die durch den Klimawandel verursachte Existenzbedrohung vieler Menschen hat schon längst begonnen.

Bekanntlich haben diejenigen, die am meisten zur Erderwärmung beitragen, am wenigsten unter den Folgen zu leiden. Während etwa an den Außengrenzen der Festung Europa alles getan wird, um viele vor Hunger und Dürre flüchtende Menschen nicht “herein” zu lassen, wird innerhalb der Festung weiterhin übermäßig CO2 produziert und damit die Situation in den Ursprungsländern dieser Menschen verschlechtert.

Fast die gesamte für menschliche Ernährung nutzbare Fläche ist weltweit bereits erschlossen. Neue Ackerflächen verdrängen fast immer andere, oft besser an die ökologischen Bedingungen angepasste Nutzungen. Die unten stehende Grafik zeigt, dass die weltweite Ackerfläche nicht nur nicht größer wird, sondern sogar schrumpft.

Bevölkerung wächst stärker als Getreideproduktion (Quelle: Deutsche Welthungerhilfe , Karl Albrecht Immel, 2006) www.welthungerhilfe.de/992.html

Bevölkerung wächst stärker als Getreideproduktion (Quelle: Deutsche Welthungerhilfe , Karl Albrecht Immel, 2006) www.welthungerhilfe.de/992.html

Die Erschließung von neuen Anbaugebieten ist oft mit Abholzungen oder mit hohem Einsatz von Bewässerung verbunden, was wiederum problematisch ist, da einerseits die Grundwasserstände sinken und dadurch das Trockenheitsproblem verstärkt wird, und andererseits die Böden durch den hohen Mineralstoffgehalt des Bewässerungswassers versalzen. Ein weiterer oft vernachlässigter Punkt ist, dass neu in Kultur genommene Flächen auch zuvor schon der Ernährung der Menschen dienen, nämlich zumeist als Weideland für Nomaden. Werden die Nomaden mit ihren Herden zur Sesshaftigkeit gezwungen, so können sich die Weiden nicht mehr regenerieren. Die Vegetation wird lückig, die Erosion wird verstärkt, wodurch die Wasserspeicherfähigkeit des Bodens sinkt. Die Tiere erkranken aufgrund zu kurzer Umtriebszeiten an Parasiten, wodurch der Stoffwechsel der Tiere nicht mehr optimal funktioniert und der Fleisch- oder Milchertrag sinkt.

Beispiel Afrika:

Viele Teile Afrikas haben bereits jetzt unter den Folgen des Klimawandels enorm zu leiden: Die Wasserversorgung wird immer schwieriger, aufgrund der steigenden Temperaturen breitet sich die Malaria leichter aus, Wüstenwachstum verkleinert die landwirtschaftlich nutzbaren Gebiete. Der Export von zu großen Mengen landwirtschaftlicher Erzeugnisse auf den Weltmarkt (z.B. Baumwolle, Bananen, Kaffee) entzieht Wasser und Boden dem Zugang der lokalen Bevölkerung. In der Folge nimmt der Hunger zu. (Deutsche Welthungerhilfe, 2006)

Weltweit geht immer mehr Ackerfläche verloren (Quelle: Deutsche Welthungerhilfe Karl Albrecht Immel, 2006) www.welthungerhilfe.de/992.html

Weltweit geht immer mehr Ackerfläche verloren (Quelle: Deutsche Welthungerhilfe Karl Albrecht Immel, 2006) www.welthungerhilfe.de/992.html

Das IPCC (Intergovernmental Panel on Climate Change) sagt voraus, dass die regenabhängige Landwirtschaft als Resultat des Klimawandels um 2020 halbiert sein könnte. (http://yaleglobal.yale.edu/content/biofuelling-food-crisis)

Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, wie auf den durch die genannten Prozesse reduzierten Anbauflächen die in Afrika zwar inzwischen langsamer, aber immer noch wachsende Bevölkerung ernährt werden kann. (Gleichzeitig ist jedoch auch die Menge exportierter landwirtschaftlicher Produkte gestiegen, was mit der Globalisierung der Märkte zusammenhängt).

Neben der Verteilungsfrage, auf die in diesem Zusammenhang nicht näher eingegangen werden kann, ist ein vielversprechender Ansatzpunkt zur Lösung der Ernährungsfrage ein Einbremsen des Klimawandels und seiner Auswirkungen, wofür eine sofortige drastische Reduktion der Treibhausgase nötig ist.

Und damit kommen wir, plakativ gesagt, zur Frage: „Was hat meine Wurstsemmel mit dem Klimawandel zu tun?“ Oder diese Frage etwas anders gestellt:

Wieviel Energie steckt eigentlich in unseren Lebensmitteln?

Einflussfaktoren auf Energie in Lebensmitteln:

Definition Graue Energie:

Vom Feld / der Wiese bis auf den Tisch ist es für ein Lebensmittel oft ein langer, manchmal gewundener Weg. Der Arbeits- und Energieeinsatz für Bodenbewirtschaftung, Dünger, Transport, Futtermittel, Verarbeitung, Verpackung und Lagerung summiert sich zur sogenannten „Grauen Energie“ auf. Das ist die Energie, die in ein Lebensmittel investiert wird, bevor es zu einem Energieträger für den menschlichen Stoffwechsel wird.

Einheiten in denen diese Graue Energie angegeben werden kann, sind etwa der Kilowattstundenverbrauch oder die produzierten CO2-Äquivalente pro kg Lebensmittel. Auch so bildhafte Vergleichswerte wie „Liter Erdöl“ oder „Autokilometer“ (damit sind hier nicht die zurückgelegten km des Lebensmittels gemeint, sondern der in km umgerechnete gesamte Energieverbrauch) sind gebräuchlich. Graue Energie ist nicht nur in Lebensmitteln enthalten, sondern in jedem von Menschen hergestellten Gegenstand.

Definition CO2- Äquivalente

Energieverbrauch und CO2-Äquivalente sind nicht dasselbe. Der Energieverbrauch kann einerseits CO2-neutral sein, und andererseits können CO2-äquivalente Treibhausgase auch anders als durch fossilen Energieeinsatz entstehen.

Es gibt unterschiedliche Treibhausgase. CO2 ist wohl das bekannteste, aber auch FCKW, N2O oder Methangas zählen dazu. Mit den CO2-Äquivalenten wird definiert, wie groß die Treibhauswirkung eines Gases in Bezug auf CO2 ist.

Zum Beispiel hat Methan ein 23-mal höheres Treibhauspotenzial als CO2, d.h. ein Kilo Methangas entspricht ca. 23 kg CO2. Lachgas ein 296-fach höheres Potential usw. (Koerber et.al. Ernährung und Klimaschutz 2007)

Definition Virtuelles Wasser:

Als Virtuelles Wasser wird das Wasser verstanden, das bei der Erzeugung und Verarbeitung eines Produktes verbraucht, verdunstet oder verschmutzt wird. Bei diesem Zugang wird (ähnlich dem Footprint-Modell) veranschaulicht, wie Exportprodukte wasserarme Gegenden ihrer wertvollen Ressourcen berauben. Das Wasser, das in Exportgüter fließt, steht nicht mehr für den lokalen Konsum zur Verfügung.

Die derzeitigen Modelle machen allerdings keinen Unterschied zwischen feuchten und trockenen Regionen. Um Aussageschärfe zu gewinnen, muss der Begriff des Virtuellen Wassers zu den örtlichen Wasserversorgungsverhältnissen und zur Produktionsweise in Beziehung gesetzt werden.

Besonders wasserverbrauchend sind neben der chemischen Industrie (z.B. Papier, Färbeindustrie, Kunstfaser- und Viskoseerzeugung) Gemüsekulturen und Baumwolle. Aber auch der Anbau von Weizen verbraucht in trockenen Gegenden sehr viel Bewässerungswasser. Tef (in Äthiopien heimisches Getreide mit sehr kleinen Körnern), Gerste, Hirse und Oliven haben Strategien entwickelt, Trockenheit zu ertragen, oder ihr durch kurze Vegetationszyklen oder Wachstumspausen auszuweichen. Dadurch können sie Ertrag liefern, ohne den Grundwasserspiegel zu senken oder die Wasserversorgung zu belasten.

200 Jahre alte Olivenbäume können beispielsweise in der Halbwüste noch Ertrag liefern. Junge Olivenbäumchen können auf solchen Extremstandorten nur mit großen Anstrengungen kultiviert werden. Dies ist im kapitalistischen Wirtschaftssystem nicht rentabel, da ein Ertrag erst 80 Jahre später zu erwarten ist. Diese kurzfristige Handlungsweise wird die Unfruchtbarkeit trockener mediterraner Grenzertragsstandorte in den nächsten Jahren verstärken.

Durch unsere Ernährung verursachte Treibhausemissionen:

Verschiedene Modelle versuchen die durch Ernährung verursachten Treibhausgasemissionen zu erfassen. Oft bleibt dabei allerdings etwas unklar, wie sich die einzelnen Komponenten exakt definieren und gegeneinander abgrenzen. Trotz dieser definitorischen Schwächen stellen wir hier exemplarisch ein solches Modell vor, um beispielhaft zu zeigen, wie sich in etwa prozentuell diese Emissionen in Bezug auf Ernährung aufgliedern lassen. Laut Koerber et al. setzen sich die durch Ernährung verursachten Treibhausemissionen aus folgenden Anteilen zusammen (Statistik für Deutschland):

44%: Herstellung tierischer Lebensmittel (dies ist eine grobe Schätzung, vermutlich ist auch bei den Ausgangsdaten nicht ganz klar, ob Transport von Futtermitteln und deren Herstellung inkludiert sind, und ob die Schlachtung noch zur Herstellung oder bereits zur Verarbeitung gehört)

29%: Verbraucheraktivitäten (verarbeiten, kochen, lagern im Kühlschrank, der Gefriertruhe,…)

14% : Handel und Transport

8%: Herstellung pflanzlicher Lebensmittel

6%: Verarbeitung (Industrie, Handwerk)

(Koerber u.a, Ernährung und Klimaschutz, 2007)

Allein die Viehhaltung ist laut FAO weltweit für 18 Prozent der Treibhausgase verantwortlich (vergleiche aber dazu die Zahlen im nächsten Kapitel). Das wäre gleich viel wie der gesamte Verkehr weltweit verursacht. (Quelle FAO 2006). Zu beachten ist aber in diesem Zusammenhang auch, dass vor der Einführung fossiler Brennstoffe meist weniger als 10% der Flächenerträge für Mobilität eingesetzt wurden. Den anthropogenen CO2-Anstieg gibt es erst seit der Industriellen Revolution, also seit der Verwendung von Kohle und Erdöl in großem Stil. Und der Verkehr ist in ein extrem stark wachsender Sektor (siehe weiter unten). Unter anderem werden, wie wir wissen, auch Lebensmittel bzw. deren Komponenten zur Erreichung betriebswirtschaftlicher Profite immer weiter transportiert.

Der Beitrag der Landwirtschaft zum Klimawandel:

Es existieren hier unterschiedliche Berechnungen und Ansätze.

Die Landwirtschaft verursacht nach verschiedenen Quellen 12 bis 32 Prozent aller Treibhausgas-Emissionen.” (aus: Gut fürs Klima? Ökologische und konventionelle Landwirtschaft im Vergleich, Der kritische Agrarbericht 2009, Urs Niggli und Andreas Fließbach, http://orgprints.org/16492/)

Die FAO (Food and Agriculture Organisation of the United Nations) stellt fest:Agriculture and deforestation account for about one third of global greenhouse gas emissions from human activities, specifically 25 percent of carbon, 50 percent of methane and over 75 percent of nitrous oxide. (FAO 2006, ftp://ftp.fao.org/docrep/fao/010/i0142e/i0142e00.pdf)

Die große Schwankungsbreite bei der Bewertung deutet auf sehr große Unsicherheiten und eine starke Abhängigkeit von der Methodik hin. Beispielsweise ist bei Emissionen aus der Tierhaltung von großen regionalen Unterschieden v.a. hinsichtlich Futterdargebot auszugehen: etwa flächenloser Mastbetrieb in Dänemark vs. „Multifunktions“-Rinderhaltung in wüstenähnlichen Gegenden in Indien. Auch gehen einige der Emissionen sowohl mit als auch ohne Landwirtschaft von den Böden aus und sind von denen, die auf die Bewirtschaftung zurückzuführen sind, abzugrenzen. Diese beiden Beispiele für mögliche Unterschiedlichkeiten, was in Berechnungen miteinbezogen wird, dienen nur der Illustration – selbstverständlich gibt es wesentlich mehr Faktoren, die hier aus Platzgründen nicht erwähnt sind. Es lohnt sich unserer Ansicht nach aber durchaus, verschiedene Zahlen und Daten genau zu hinterfragen.

Der Beitrag der Landwirtschaft ist jedenfalls signifikant und sollte ebenso wie andere bisherige „blinde Flecken“ in eine vollständige und unverzerrte Treibhausgasbilanzierung und in weiterer Folge in Aktionsprogramme Eingang finden.

Die oben genannten Zahlen sollten jedoch nicht dazu dienen, die negativen Auswirkungen des Verkehrs als einem der wichtigsten Verbraucher fossiler Energieträger zu relativieren. Wesentlich im Sinne einer Zielerreichung ist es, gerade in diesem Zusammenhang nicht nur den erreichten Ist-Zustand zu bewerten, sondern auch die dahinterliegende Dynamik. So weist in den Industriestaaten der motorisierte Verkehr hohe Wachstumsraten und in weiterer Folge trotz technischer Effizienzverbesserungen auch „beeindruckende“ Emissionssteigerungen auf, und ist deshalb in seiner Bedeutung als Handlungsfeld für den Klimaschutz bzw. als Ursache für die Nichterreichung von Zielen gewachsen. Im globalen Maßstab mag sich dies noch nicht so stark bemerkbar machen. Es ist aber nichtsdestotrotz wesentlich, darauf hinzuweisen welche Auswirkungen mit noch bevorstehenden Motorisierungswellen in Schwellen- und Entwicklungsländern verbunden sind, die sich in der vollen Tragweite aus den gegenwärtigen Emissionsbilanzen noch nicht ablesen lassen.

Herstellung tierischer Nahrungsmittel:

Die Gründe für den hohen Wert gegenüber den pflanzlichen Nahrungsmitteln:

  • Wiederkäuerhaltung

Rinder, Schafe und Ziegen scheiden Methan aus. In die Atmosphäre freigelassen hat es ein 21-mal höheres Treibhauspotenzial als CO2. Deshalb schneidet Rindfleisch auch im Vergleich mit anderen Fleischarten deutlich schlechter ab. Zur Relativierung der Methanproblematik ist jedoch hinzuzufügen, dass Methan insgesamt nur 14% des Treibhauseffekts ausmacht und nur 1/3 davon durch die Landwirtschaft verursacht wird. Die Verweildauer des Methans in der Atmosphäre beträgt nur ein Zehntel derer des CO2.

  • Emissionen durch Mist- bzw. Güllelagerung und Ausbringung (hier entstehen Methan und Lachgas).

  • Veredlungsverluste“ (damit ist die Umwandlung von pflanzlichem Rohstoff in Fleisch gemeint).

Theoretisch wäre genug Getreide da, um die Menschheit zu ernähren, doch werden ca. 40-50% der Getreideproduktion zur Viehfütterung verwendet. Bei dieser Umwandlung von pflanzlicher in tierische Nahrung kostet je nach Tierart eine tierische Kalorie 7-12 pflanzliche Kalorien. Es gehen je nach tierischem Produkt im Schnitt 90 Prozent der Energie verloren.

  • Schweinemast:

Die Futterration eines Schweins besteht zum größten Teil aus Getreide und Sojaschrot, d.h., was das Schwein frisst, könnte ebenso gut direkt vom Menschen gegessen werden, mit dem Unterschied, dass 7-mal so viel pflanzliche Kalorien gebraucht werden um eine Kalorie Schweinefleisch zu erzeugen. Siebenmal mehr Menschen könnten in diesem Beispiel mit pflanzlicher Energie ernährt werden.

Es gibt allerdings auch eine klimapolitsch vertretbare Form der Schweinehaltung, nämlich dann, wenn die Schweine (oder auch Hühner, für die ähnliche Ernährungsprinzipien gelten) in der Kreislaufwirtschaft von hauswirtschaftlichen Abfällen ernährt werden. Anstatt der direkten Kompostierung durchlaufen organische Abfälle noch einmal den Schweinemagen, und anschließend wird das „Sparschwein“ geschlachtet. Diese Form der Tierhaltung ist allerdings in der industriellen Landwirtschaft undenkbar.

Eine Ausnahme zur “Veredlungsverlustregel” bildet auch die extensive Schaf-, Ziegen- und Rinderhaltung auf Böden oder in Gegenden, die für die Feldwirtschaft ungeeignet sind. Dies ist die ursprüngliche Form der Tierhaltung z.B. in Almwirtschaft und Nomadentum. Hier wird auf Flächen, die sonst für die menschliche Ernährung nicht nutzbar wären, aus Zellulose eine eiweißreiche Nahrung (Milch, Blut und Fleisch) für Menschen gewonnen.

Bio oder konventionell

Studien zur Energiebilanz der Landwirtschaft sind vorsichtig zu beurteilen. Für die Berechnung der CO2-Äquivalente (= CO2 Ä) werden oft unterschiedliche Methoden verwendet, und nicht immer wird klar ausgedrückt, was enthalten ist und was nicht. Teilweise werden nur die direkt durch Tierhaltung im Ursprungsland, Transport, Verarbeitung des Produkts entstandenen CO2 Ä berücksichtigt. Teilweise fehlt sogar die Miteinbeziehung der durch Futterpflanzenanbau entstandenen CO2 Ä.

Mehr der Kostenwahrheit entspricht es, wenn durch Futtermittelimporte verursachte CO2 Ä einbezogen werden. Da diese “weit weg” freigesetzt werden, wird gerne auf sie vergessen. Das meiste in Österreich verfütterte Soja wird aus Übersee importiert, und daher müsste auch der Transport dieser Futtermittel in die CO2 Ä einbezogen werden. So passiert es leicht, dass die konventionelle Landwirtschaft besser bewertet wird, als sie ist.

Ökologische Produkte emittieren pro Gewichtseinheit etwas weniger Treibhausgase als konventionelle. Im 30-jährigen Dauervergleichsversuch DOK in der Schweiz machte dies über drei siebenjährige Fruchtfolgeperioden 18 Prozent aus.

Die Annahmen, dass bei einer großflächigen Umstellung auf Öko-Landbau 60 Prozent [...] bis 75 Prozent (verschiedentlich zitiert von Norman Borlaugh, dem Vater der Grünen Revolution) mehr Fläche notwendig wäre, sind jedoch falsch. Die Ertragsunterschiede zwischen ökologischer und konventioneller Landwirtschaft sind hauptsächlich auf klimatischen und standörtlichen Vorzugslagen groß. Unter weniger günstigen Bedingungen sinken die Ertragsunterschiede gegen Null. In trockenen Lagen und dort, wo immer noch Subsistenzlandwirtschaft (z. B. in Entwicklungsländern) betrieben wird, zeigen zahlreiche Untersuchungen, dass der Öko-Landbau die ertragsreichere Landwirtschaft ist [...]. Man darf deshalb davon ausgehen, dass global gesehen der zusätzliche Landbedarf deutlich geringer sein würde als vielfach dargestellt. (Aus: Gut fürs Klima? Ökologische und konventionelle Landwirtschaft im Vergleich, Der kritische Agrarbericht 2009, Urs Niggli und Andreas Fließbach, http://orgprints.org/16492/,)

Beispiele für positive Aspekte der Bio-Landwirtschaft in Bezug auf Klimaschutz:

  • Begrenzung des Futtermittelzukaufs

  • besserer Humusaufbau (und damit CO2-Bindung) z.B. durch vermehrten Einsatz von Leguminosen und Gründüngungskulturen

  • Begrenzung der Tierzahlen je Fläche

  • die Verwendung von mineralischem Stickstoffdünger ist verboten

“Kunstdünger“ erfordert bei der Herstellung große Mengen an Energie: „Aufgrund des hohen Energiebedarfs der Reaktionen zur Abtrennung des zur Ammoniaksynthese benötigten reinen Wasserstoffs entfallen etwa 1,4% des Weltenergieverbrauchs auf das Haber-Bosch-Verfahren, womit insgesamt 100 Millionen Tonnen Ammoniak jährlich erzeugt werden.“ (http://de.wikipedia.org/wiki/Haber-Bosch-Verfahren)

Sowohl Kunstdünger als auch Stallmist setzen beim Düngen Methan und Lachgas frei, jedoch wird in der Biolandwirtschaft der Düngereinsatz durch flächengebundene Tierzahlen und ein Verbot von mineralischem Stickstoffdünger eingeschränkt.

Darüber hinaus wird in verdichteten landwirtschaftlichen Böden, wie sie in der intensiven konventionellen Landwirtschaft entstehen, Methan gebildet. Hohe Nitratgehalte und verdichtete Böden, beides Folgen der intensiven konventionellen Landwirtschaft, begünstigen auch die Freisetzung von Lachgas in die Atmosphäre. (Aus: Gut fürs Klima?, Niggli und Fließbach, siehe Literaturliste)

In den meisten Bereichen verursachen Bioprodukte weniger CO2-Äquivalente als konventionell produzierte Nahrungsmittel, aber:

Bio UND ein möglichst hoher Pflanzenkostanteil ist am besten

“Der Ökolandbau alleine ist kein Klimaretter. Theoretisch könnte eine vollständige Umstellung auf klimaoptimierte ökologische Landwirtschaft die Emissionen um 15 bis 20 Prozent reduzieren. Das würde jedoch nicht ausreichen, um die langfristigen Klimaziele für die Industrieländer, eine Reduktion um 60 bis 80 Prozent bis zur Mitte des Jahrhunderts, zu erreichen.“

„Ökologische Landwirtschaft ließe sich also nur dann auf der bisherigen Fläche betreiben, wenn die Produktion und der Verzehr von Fleisch (vornehmlich Rindfleisch) und Milch um etwa 70 Prozent zurückgehen.“ (Unter der Annahme von: erstens eines um 1/3 verminderten Flächenertrags, zweitens gleichbleibender Anbauflächen für Nahrungspflanzen, und drittens stark eingeschränktem Import von Futtermitteln für ökologisch gefütterte Tiere im Gegensatz zur wesentlich importabhängigen industriellen Landwirtschaft).

In nicht dem westlichen Ernährungsideal folgenden Ländern und in Subsistenz-Haushalten, die sich nur wenig externen Energieeinsatz in der Landwirtschaft leisten können, ist der Anteil pflanzlicher Lebensmittel an der Ernährung wesentlich höher.

Kcal pro Person und Tag

Europa

Asien

Afrika

Lateinamerika

Pflanzliche Nahrung

2400

2350

2500

2250

Tierische Nahrung

900

350

225

550

(Nach: Deutsche Welthungerhilfe und FAO, 2003)

Wie kann ich eine klimagerechte Produktion von Lebensmitteln fördern?

Durch unser Einkaufs- und Konsumverhalten beeinflussen wir die Menge an produziertem CO2 wesentlich. Wie aber ansetzen um den CO2-Ausstoß durch die Ernährung zu reduzieren ?

Treibhausgasemissionen verschiedener Lebensmittel (von der Landwirtschaft bis zum Handel) Quelle: Wiegmann, K., Eberle, U., Fritsche, U. und Hünecke, K. (2005):  http://www.ernaehrungswende.de/pdf/DP7_Szenarien_2005_final.pdf

Treibhausgasemissionen verschiedener Lebensmittel (von der Landwirtschaft bis zum Handel) Quelle: Wiegmann, K., Eberle, U., Fritsche, U. und Hünecke, K. (2005): http://www.ernaehrungswende.de/pdf/DP7_Szenarien_2005_final.pdf

- mehr pflanzliche Produkte konsumieren, Konsum von Fleisch, Käse, Ei und Co. reduzieren. (Das entspricht auch den Empfehlungen der deutschen Gesellschaft für Ernährung: 75% pflanzliche Lebensmittel, 18% Milchprodukte und 7% Fleisch, Wurst, Eier und Fisch, 2007)

- Bioprodukte bevorzugen:

Beispiele aus topaktueller Studie: “Trotz geringerer Milchleistungen der Bio-Kühe werden pro kg Trinkmilch um 15,7% weniger Treibhausgase (CO2 Ä) emittiert als bei konventioneller Produktion” oder: “Die Produktion von 1kg Bio-Weizenbrot der Bio-Linie „Zurück zum Ursprung“ verursacht mit 433g CO2 Ä um etwa 25% weniger CO2-Emissionen als ein vergleichbares konventionelles Brot”

- nebenbei Kosten sparend ist das Modell des “Freeganers:”

Verwenden, was z.B. Supermärkte wegwerfen und sich somit “klimaneutral” ernähren. (wobei dieses Modell natürlich immer nur ein Modell für eine Minderheit an Menschen sein wird und nicht für alle…)

Siehe www.freegan.at

- Ein alter Hut, aber immer noch wahr: in eigenem Garten (wenn vorhanden) Obst und Gemüse selber und nach ökologischen Richtlinien anbauen

Treibhauseffekt verschiedener Ernährungsweisen (Quelle: foodwatch e.v. “Klimaretter Bio”, Dirk Heider http://www.foodwatch.de/foodwatch/content/e10/e17197/e17201/e17219/foodwatch-Report_Klimaretter-Bio_20080825_ger.pdf)

Treibhauseffekt verschiedener Ernährungsweisen (Quelle: foodwatch e.v. “Klimaretter Bio”, Dirk Heider http://www.foodwatch.de/foodwatch/content/e10/e17197/e17201/e17219/foodwatch-Report_Klimaretter-Bio_20080825_ger.pdf)

Konsument_innenaktivitäten

Energie die durch Einkaufswege, Kühlen, Zubereitung, Geschirrspülen, Haushaltsgeräte usw. verbraucht wird

Was kann ich tun?

  • vorausschauende Küchenplanung (Keller, Speisekammer)

  • Lebensmittel ihren Anforderungen gemäß lagern (das ist nicht immer der Kühlschrank!)

  • Einkaufen am besten zu Fuß, mit dem Fahrrad, öffentlich

  • Einkaufsfahrten mit dem Auto vermeiden

  • Abfälle (Wegwerfen von Lebensmitteln) vermeiden

  • bei eigenem Garten die pflanzlichen Abfälle kompostieren

  • effizientes Kochen

  • effiziente Haushaltsgeräte verwenden

  • große Mengen an Tiefkühllagerprodukten vermeiden (und damit zusätzlichen Gefrierraumbedarf)

usw. siehe andere Sendungen

Handel und Transport

Durchschnittlich ein Siebtel der CO2-Last eines Lebensmittels machen Handel und Transport der Waren aus.

Die Verbraucher_innenaktivitäten (Einkaufen, Verarbeiten und Kochen, Lagern zuhause, Aufwärmen) machen den doppelten Anteil aus und sind damit eine Schraube, an der Privatpersonen gut und mit Erfolg drehen können. Aber auch auf die Energie, die in den Transport von Lebensmitteln gesteckt wird, können Kund_innen Einfluss nehmen.

Im Transport und Handel kosten nicht nur die gefahrenen oder geflogenen Kilometer Energie, sondern auch die Lagerung und die Aufrechterhaltung der geeigneten Lagertemperatur.

Was kann ich tun?

  • Flugware meiden

  • regionale Produkte bevorzugen

  • saisonale Ware essen

  • direkt bei Produzent_innen einkaufen (Biomärkte, Ab-Hof-Verkauf)

  • keine Aluminiumverpackungen kaufen, überhaupt wenig verpackten Produkten den Vorzug geben

  • Tiefkühlware meiden

Pflanzliche Lebensmittel

Im Treibhausanbau erzeugte Produkte haben einen deutlich (bis 30-fach) höheren Energiebedarf gegenüber dem Freilandanbau.

Konventionell angebaute Pflanzennahrung bedarf mehr Energie als biologisch angebaute. standortangepasste Sorten (sogenannte Landrassen) kommen mit den örtlichen Bedingungen besser zurecht und brauchen oft weniger energieintensive Pflege.

Beim Nassreisanbau entstehen große Mengen an CO2-Äquivalenten durch Methanfreisetzung.

Was kann ich tun?

  • Biogemüse kaufen

  • Freilandanbau bevorzugen

  • regional und saisonal einkaufen

  • Lokalsorten bevorzugen

Verarbeitung durch die Industrie

Höherer Verarbeitungsgrad verursacht höhere Energiewerte.

Beispiel Löskaffee: Sehr starker Kaffee wird gekocht, auf einer heißen Stahlplatte wird das Wasser verdampft und die Brösel werden eingesammelt. Für den Fertigkaffee wird das Wasser wieder hinzugefügt.

Es gibt Verarbeitungsprozesse, die zwar energieaufwendig sind, aber nachher Lagerenergie oder Lagerplatz einsparen helfen, z.B. Dörren, Räuchern, Einkochen.

Es gibt auch Verarbeitungen, welche wenig Energie brauchen: z.B. Einsalzen, Vergären, oder Prozesse die eine sofortige Konsumation ermöglichen z.B. Brot.

Andere Verarbeitungsprozesse erhöhen den Lagerenergiebedarf. Z.B. einfrieren, vorkochen.

Was kann ich tun?

  • Wenig verarbeitete Produkte bevorzugen

  • Aluminiumverpackungen meiden

  • Tiefkühlprodukte meiden

Literatur / Weblinks

Literatur

Karl von Koerber, Jürgen Kretschmer, Martin Schlatzer, Ernährung und Klimaschutz, wichtige Aspekte für verantwortungsbewusstes Handeln, Ernährung im Fokus, 2007

FAO (Food and Agriculture Organisation of the United Nations), Livestock, a Major threat to Environment, Rom, 2006

IÖW Studie, Klimawirkungen der Landwirtschaft in Deutschland, Jesko Hirschfeld ,2008, Berlin

Meine persönliche Energie- und Abfallbilanz, ein Bilanzprojekt mit den SeminarteilnehmerInnen, Christian Wetzl, Hamburg 2002

Gut fürs Klima? Ökologische und konventionelle Landwirtschaft im Vergleich, Der kritische Agrarbericht 2009, Urs Niggli und Andreas Fließbach. (differenzierte Betrachtungsweise zum Thema kurz zusammengefasst, empfehlenswerte Lektüre zur Vertiefung der im Titel genannten Thematik!) http://orgprints.org/16492/ (Stand 08.12.2009)

Klimaneutraler Acker- und Gemüsebau, Auswirkungen von reduzierter Bodenbearbeitung und Gründüngungen auf Bodenfruchtbarkeit, Klima und Ökonomie – bisherige Erkenntnisse und aktuelle Versuche, Broschüre von FiBL - Forschungsinstitut für biologischen Landbau, http://www.fibl.org/de/oesterreich/schwerpunkte-at/klimaschutz.html (Stand 20.12.2009)

Weblinks

www.fao.org/newsroom/en/news/2006/1000448/index.html (aufgerufen am 1.12.2009); ftp://ftp.fao.org/docrep/fao/010/i0142e/i0142e00.pdf (Stand 10.12.2009): Treibhausgase durch Tierhaltung

www.bfeoe.de/aktiv/klimaschutz/index.shtml (Stand 1.12.2009): Ernahrung und Klimaschutz, verschiedene Studien und Beiträge,linksammlung

www.welthungerhilfe.de (Stand 1.12.2009) Kostenlose Downloads, Ernährung, Umwelt

Klimaretter Bio? Der foodwatch Report üben den Treibhauseffekt von ökologischer und konventioneller Landwirtschaft in Deutschland http://www.foodwatch.de/foodwatch/content/e10/e17197/e17201/e17219/foodwatch-Report_Klimaretter-Bio_20080825_ger.pdf (Stand 03.02.2010)

Leihausstellungen zum Thema Umweltschutz, Bayrisches Staatsministerium für Umwelt und Gesundheit, http://www.stmugv.bayern.de/aktuell/veranstaltungen/leihaus/lebensmittel.html (Stand 20.12.2009)

Karl Albrecht Immel, Deutsche Welthungerhilfe, 2006, www.welthungerhilfe.de/992.html(Stand 20.12.2009): verschiedenste Grafiken zum Thema

Wiegmann, K., Eberle, U., Fritsche, U. und Hünecke, K. (2005): Umweltauswirkungen von Ernährung – Stoffstromanalysen und Szenarien. Diskussionspapier Nr. 7. Öko-Institut e.V. – Institut für angewandte Ökologie, Darmstadt/Hamburg.

http://www.ernaehrungswende.de/pdf/DP7_Szenarien_2005_final.pdf (Stand 03.02.2010)

http://www.stern.de/wissen/natur/treibhauseffekt-die-maer-vom-klimakiller-kuh-578933.html (Stand 8.12.2009): Eine gute Erklärung dessen, was bei der Zelluloseverdauung passiert und eine differenzierte Einordnung des Methanausstoßes (1/3 davon ist landwirtschaftlich verursacht, aber Methan macht insgesamt nur 14% des Treibhauseffekts aus) Eine einzige Milchkuh produziert jeden Tag 235 Liter Methangas.

http://orgprints.org/16492/ (Stand 09.12.2009): dort eine Menge Literatur herunterladbar zu Biolandbau / Konventioneller Landbau und Klimarelevanz

http://www.fibl.org/de/oesterreich/schwerpunkte-at/klimaschutz.html (Stand 9.12.2009): interessante aktuelle (noch laufende) Studie

Biofuelling the Food Crisis, John Vidal, Mail & Guardian , 10 September 2007, http://yaleglobal.yale.edu/content/biofuelling-food-crisis (Stand 03.02.2010)

http://de.wikipedia.org/wiki/Haber-Bosch-Verfahren (aufgerufen am 20.12.2009): Erklärung des Haber-Bosch-Verfahrens, das zur Stickstoffer(dünger)erzeugung verwendet wird – zum Thema Energieverbrauch und konventionelle Landwirtschaft

Fußnoten

Zahlen offenkundig am oberen Ende des genannten Spektrums

Auch die Bodenerosion gehört zu den wichtigen CO2-Verursachern. Gemäß Pimentel et al. [...] sind in den 40 Jahren seit 1955 rund ein Drittel der fruchtbaren Ackerböden weltweit durch intensive Landwirtschaft erodiert. Trotz zahlreicher Bemühungen geht die globale Bodenzerstörung mit zehn Millionen Hektar pro Jahr weiter [...]. Durch Erosion wird ein Teil des Humus zu CO2 veratmet. (Aus: Gut fürs Klima?, Urs Niggli und Andreas Fließbach, siehe Literaturliste)

Zitat aus: Klimaretter Bio? foodwatch e.v. 2008 ( Daten für Deutschland)

was für mitteleuropäische Ackerflächen in der derzeitigen agrarpolitischen Umgebung zumeist zutrifft, aber nicht auf die ganze Welt zu übertragen ist

Klimaschutz und Biolandbau, Projekt zur CO2-Bilanzierung von Lebensmitteln, Dr. Thomas Lindenthal, Mag. Theresia Markut, noch laufend, erste Ergebnisse aus 2009

Interviewpartner_innen

in der Sendung

DI Gertrude Klaffenböck
FIAN - Internationale Menschenrechtsorganisation für das Recht, sich zu ernähren,
Sektion Österreich

Johann-Strauß-Gasse 33
1040 Wien
http://www.fian.at
E-Mail: gertrude.klaffenboeck[at]oneworld.at

DI Mag.a Irmi Salzer
ÖBV - Via Campesina Austria

Landschaftsplanerin und Biobäuerin,
Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der ÖBV - Via Campesina Austria, Vorstandsmitglied des Agrarbündnis Österreich sowie Mitglied der Arbeitsgruppe GAP und Ernährungssouveränität der Europäischen Koordination Via Campesina (ECVC).
E-Mail: irmi.salzer[at]bergbauern.org
http://www.viacampesina.at

Gerhard Zoubek
Biohof Adamah

2282 Glinzendorf 7
E-Mail: biohof[at]adamah.at
http://www.adamah.at/adamah-kistl.html

Dr. Erwin Lauppert
Österreichische Vegetarier-Union

E-Mail: email: oevu[at]vegetarier.at
http://www.vegetarier.at/