10 Gaskrise

Im Jänner 2009 sorgte die sogenannte Gaskrise für Aufsehen. Obwohl nicht klar war, wie lang die Vorräte reichen würden, erfolgten keine Versuche, Gas zu sparen. Dynamo-Effect sucht nach Auswegen aus der Abhängigkeit von fossilen Energieträgern.

Die Radiosendung

Eine Sendung von Mira Kapfinger , Andreas Pruner und Kathrin Wimmer.

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Hintergrundinformation

(Virus-Umweltbureau)

Gaskrise / Energieautarkie

Kurzbeschreibung

Im Jänner 2009 sorgte die sogenannte Gaskrise zum ersten Mal für Aufsehen. In nie zuvor dagewesener Deutlichkeit und Unmittelbarkeit wurde aufgezeigt, wie groß die Abhängigkeit von diesem fossilen Energieträger ist.

Erstmals seit Menschengedenken kam im niederösterreichischen Baumgarten, einem der wichtigsten Verteilerknoten für Erdgas in Mittel- und Westeuropa, kein russisches Erdgas mehr an. Während es in anderen europäischen Staaten, so etwa in Bulgarien, zu echten Versorgungsengpässen kam - Heizungen fielen aus, die Menschen froren - kam Österreich dank vorhandener Gasspeicher etwas glimpflicher davon. Doch gerade weil sich so ein Zwischenfall durchaus wiederholen kann - entsprechende Drohungen des russischen Ministerpräsidenten Putin gab es bereits -, ist es lohnend, diese Gaskrise und die Reaktionen darauf zu analysieren. Eine solche Analyse sollte sich zweckmäßigerweise mit folgenden Fragestellungen befassen:

  • Wie war Österreichs Versorgungssituation wirklich, wie transparent wurde hier kommuniziert?

  • Wurden Gegenmaßnahmen ergriffen, und waren es die geeigneten?

  • Wie ist die Struktur der österreichischen Gasversorgung?

  • Sind geplante neue Pipelines (am prominentesten das Nabucco- Projekt) das Wundermittel, um der Versorgungskrise zu begegnen?

  • Wie ist das jetzt mit der vielbeschworenen Energieautarkie wirklich ?

Ein paar Antworten in Kurzform:

Es war nicht wirklich klar, wie lang die Vorräte genau reichen würden. Trotzdem erfolgten keine Versuche, Gas zu sparen oder die Bevölkerung zur Sparsamkeit aufzurufen (um den Gasversorgern das Geschäft nicht zu beeinträchtigen, und möglichen Panikreaktionen der Bevölkerung keinen Vorschub zu leisten).

Eine weitere Ansage lautete: es ist genügend Strom im Netz. Aufgrund der steigenden Bedeutung von Gaskraftwerken, wäre über kurz oder lang aber ein Engpass zu erwarten gewesen, weil nicht alle Wärmekraftwerke Gas gegen einen anderen Brennstoff tauschen können.

Als scheinbare Lösung der Gaskrise dominierte „die Wasserkraft“ die Diskussion, obwohl es sich bei der Gaskrise nicht vordringlich um ein Stromproblem handelte, und Gas (noch) hauptsächlich zum Heizen verbraucht wird. Wenn wir schon die Stromerzeugung betrachten, ist deutlich mehr an zusätzlichem Arbeitsvermögen aus neuen Gaskraftwerken in Planung als aus Wasserkraftwerken - die Abhängigkeit auch auch hier wird daher ohne „Energiewende“ weiter steigen. Auch die OMV will neu in die Stromproduktion aus Gas einsteigen.

Die neu im Gespräch befindlichen Gaspipelines können die Abhängigkeit real nicht mildern, bergen aber zusätzliche Komplikationen (z.B. sicherheitspolitischer Art). Unter anderem ist davon auszugehen, dass Russland und der staatliche Konzern Gaszprom nicht interessiert sind, die mit den bestehenden Abhängigkeitsverhältnissen verbundene Macht aufzugeben und verstärkt Druck ausüben werden, um Konkurrenzen möglichst zu verhindern.

In diesem Zusammenhang ist daher die Frage relevant, welcher Weg aus diesem Dilemma führt. Der Schlüssel liegt wie immer bei der Verbrauchsreduktion, in diesem Fall eben von Gasverbrauch. Hier kann individuell viel getan werden, was auch beinhaltet, dass sich Menschen für eine wirksamere Politik einsetzen.


Beschreibungen und Erläuterungen

Energieautarkie:

Autarkie bedeutet wirtschaftliche Unabhängigkeit, Autonomie politische. Im Zusammenhang mit Energie werden die beiden Begriffe häufig vermischt. Energieautarkie hieße etwa, dass Österreich völlig unabhängig vom Import von Energieressourcen wäre. Energieautonomie hingegen wäre gegeben, wenn Österreich weiter massenhaft Energie importiert, hingegen die politische Kontrolle über diese Ressourcen ausüben würde (also z.B. Gaszprom besitzen würde).

Reality Check: Angesichts der Ist-Situation steigender Importabhängigkeit sollte, angesichts derzeit bestenfalls noch minimaler Erwartungen an die Verringerung dieser Abhängigkeit, das Wort Energieautarkie nicht zu vollmundig verwendet werden.

Erdgas

… ist ein Energieträger, der folgende Eigenschaft aufweist:

  • Keine Staubemissionen bei der Verbrennung

  • Erdgas besteht zum Teil aus Wasserstoff H2, das zu Wasser verbrennt, und nicht zu CO2. Dieser Anteil trägt nicht zum Treibhauseffekt bei

  • Durch höhere Verbrennungstemperaturen entstehen Stickoxide (Ozonvorläufersubstanzen)

  • Komfortabel nutzbar

  • Großmaßstäbliche Speicherung und Lagerung schwieriger

  • Angesichts zunehmender Nutzung: die Vorkommen sind begrenzt

Abhängigkeiten

Erdgas wird im großstädtischen Raum zum Kochen verwendet, zur Warmwasserbereitung, zum Heizen. Die Umstellung auf elektrische Kochplatte ist notfalls schnell bewerkstelligt. Zum Unterschied von Heiz(kraft-)werken sind Umstellungen des Heizsystems nicht so einfach möglich

Erdgas dominiert mehr und mehr die Stromversorgung, weil

  • Die Investitionskosten von Erdgaskraftwerken gering sind

  • Die Brennstoffkosten (an Erdölpreise gekoppelt) sich bisher meist moderat entwickelt haben

  • Sogenannte Gas- und Dampfkraftwerke durch zwei hintereinander geschaltete Wärmekraftmaschinen (Gasturbine und Dampfturbine) bisher bei Großkraftwerken unerreichte Umwandlungswirkungsgradebis etwa 58% elektrisch (gewonnene Elektrizität) erzielen

Je mehr Erdgas zum Rückgrat der Stromversorgung wird, desto mehr ist auch die Stromversorgung bei einer Versorgungskrise mitbetroffen.

Im allgemeinen wird nicht beachtet, dass moderne elektronisch geregelte Heizungen, die mit alternativen Brennstoffen arbeiten (Pellets, Hackschnitzel etc ) von einer Netzstromversorgung abhängig sind und daher auch solche Heizsysteme von einer Versorgungskrise potenziell mit betroffen sind!

Energiequalität von Erdgas

Gasheizungen sind durch sogenannte „Brennwerttechnologie“ (Rückgewinnung von Wärme durch Kondensation von Abgas) sehr effizient bei der Ausnutzung von Energie.

Erdgas ist aber auch ein Energieträger mit hoher Qualität von hoher Umwandelbarkeit, technisch gesprochen: hohem Exergiegehalt (siehe auch Sendung über „Energie begreifen / Grundbegriffe“). Die Effizienz bei der eingesetzten Exergie ist daher sehr sehr gering, wenn die Exergieverluste sehr hoch sind, wenn dieser hochwertige Energieträger nur zur Erzeugung von Niedertemperaturwärme (unter 100°C) für Heizzwecke verschleudert wird (was in einer reinen Energiebilanz nicht sichtbar wird). Vorteilhafter wäre hier eine Nutzung in Form einer Kraft-Wärme-Kopplung, bzw. Wärme-Kraft-Kopplung zur gleichzeitigen Erzeugung von Strom und Wärme und der Nutzung der Abwärme für Heiz- und Kühlzwecke (Ad- bzw. Absorptionskältemaschine)

Warum hier nicht mehr geschieht:

  • Marktmacht: Energieversorger, die Gaslieferanten waren, wollten ihrer eigenen Stromproduktion keine Konkurrenz machen bzw. diese ausschließen. Inoffiziell war zu erfahren, dass es früher sogar entsprechende Sperrklauseln in den Lieferverträgen gegeben hat. (Nicht zuletzt deshalb haben sich sogenannte Blockheizkraftwerke und Totems – siehe Glossar – trotz technischer Vorteile nicht am Markt durchgesetzt).

  • Fernwärme- bzw. Nahwärmeleitungen sind teurer, Gasleitungen waren bereits vorher da, keine ausreichende Regulierung, frühere Fernwärmeförderung ist ausgelaufen.

  • Strom- und Wärmebedarf haben andere Anforderungen an Betrieb, erfordert Speicherung (etwa Wärmepufferspeicher).

  • Wärme braucht auch AbnehmerInnen. Damit das funktioniert, dürfen die Kraftwerksleistungen nicht zu groß sein und die Kraftwerke müssen sich an verbrauchsnahen Standorten befinden. Im Gegensatz dazu werden neue Gaskraftwerke vielfach an verbraucherfernen, bereits existierenden Standorten errichtet (z.B. Timelkam). Diese Standorte verdanken ihre Existenz der Errichtung von Braunkohlekraftwerken in der Nähe der Lagerstätten.

  • Kraft-Wärme-Kopplung senkt im Vergleich zur ausschließlichen Stromproduktion den Stromanteil der Produktion. Mit Elektrizität lassen sich aber höhere Preise pro Energieeinheit erzielen.

Vorteil: im Fall einer Versorgungskrise können Heiz(kraft)werke leichter auf alternative Brennstoffe umgestellt werden, um die Wärmeversorgung aufrechtzuerhalten (Probleme mit Gasversorgung bisher nur in der Heizperiode bei Minusgraden)

Zusatzanmerkung: In Sachen Fahrzeugbetrieb wäre es, wenn man hier schon Erdgas einsetzen will, effizienter, mit dem Erdgas Strom zu produzieren, und dann elektrisch zu fahren, als konventionelle Verbrennungskraftmotoren mit Erdgas zu betanken (mehr zu Energiequalität in der Sendung „Thermodynamo“, Text zu „Energie begreifen / Grundbegriffe“).

Zu beachten: Längerfristig erfordert die Energiewende den Komplettumstieg auf erneuerbare Energiequellen. Bemühungen um bessere Ausnutzung von Erdgas im Rahmen der „Restzeitnutzung“ sind nur dann sinnvoll, wenn sie diesen Umstieg nicht behindern.

Was kann ich tun?

Eines der größten Potenziale liegt im Sparen bei der Heizenergie, hier existiert vielfach noch schlechte Gebäudeausstattung

  • Lösung ist in der besseren Wärmedämmung zu finden (selber dämmen; sich dafür einsetzen, dass Politik entsprechende Programme stärker und langfristiger fördert - existierende Programme sind etwa im Vergleich zu Kraftwerksbauprogrammen mickrig finanziert).

  • Raumtemperatursenkung ist schon in geringem Ausmaß sehr wirksam (Überlegungen zu eigenem Verhalten – wie hohe Raumtemperatur brauche ich wirklich, angemessene Bekleidung?)

  • Müssen bei einer Zentralheizung alle Räume (auf die gleiche Temperatur) geheizt werden?

  • Müssen Büros überheizt sein (jahreszeitunabhängig dieselbe Kleidung)?

  • von Politik und Wirtschaft mehr Transparenz bei der Beschreibung der realen Situation einfordern - die Wahrheit ist zumutbar.

  • Wärmebereitstellung auf Solartechnologie umstellen, wo möglich

  • Heizsystem auf erneuerbare Quellen bzw. Fernwärme umstellen, wenn möglich (bei Mietobjekten Problematik der Diskrepanz zwischen Investor und Nutzer)

  • Indirekt: Bewusstsein für individuellen Stromverbrauch erlangen, diesen zu stabilisieren bzw. trachten zu senken.

(zur Frage Heizen und Kühlen gibt es eine eigene Sendung)


Datenblock 1: Situation Gasversorgung Januar 2009

Laut Angaben der OMV betrug der Lagerbestand der Tochterfirma EconGas am 7.Januar 2009 ca. 1,7 Mrd. m3 Erdgas. Das entspricht bei einem durchschnittlichen spezifischen Energiegehalt von 10 kWh/m3 einem Gesamtenergieinhalt von 17 TWh und macht etwa 20% des Jahresgasverbrauches aus, reicht also nicht für alle Sektoren für die damals vorgesehenen drei Monate. Unter Berücksichtigung des höheren Verbrauchs in der Heizperiode (v.a. bei Minusgraden) ergibt sich eine entsprechend geringere, nicht im Vorhinein quantifizierbare Reichweite. Mögliche Engpässe bei der Speicherentleerung (begrenzte – evt. temperaturabhängige - Entnahmeraten) könnten für zusätzliche Einschränkungen sorgen


Der Österreichische Gasverbrauch verteilt sich wie folgt:

25,991 TWh Raumwärme direkt

2,571 TWh Heizwerke

28,562 TWh SUMME Niedertemperatur (Heizung, Warmwasserbereitung)

11,409 TWh Dampferzeugung

14,546 TWh Industrieöfen

25,955 TWh SUMME Prozesswärme

13,411 Thermische Kraftwerke

5,283 Eigenverbrauch Sektor Energie

16,729 TWh Kraft-Wärme-Kopplung

aus Kraft-Wärme-Kopplung (=KWK) in grober Näherung abgeleitet (Annahme eines konstanten Wirkungsgrades über alle eingesetzten Energieträger – Öl, Gas, Kohle, Biomasse, führt zu tendenzieller Unterbewertung des Gasanteiles bei der Stromauskopplung und Überbewertung bei der Fernwärmeauskopplung):

7,88 TWh anteiliger Gaseinsatz für KWK - Stromauskopplung

8,76 TWh anteiliger Gaseinsatz für KWK - Fernwärmeauskopplung

Summiert mit obigen „nativen“ Werten ergeben sich als Ergebnis der Abschätzung:

21,291 TWh Gaseinsatz für Strom (kumuliert)

37,322 TWh Gaseinsatz für Raumtemperaturwärme (kumuliert)

Basierend auf der derzeitigen Versorgungsstruktur, handelt es sich bei einer Gaskrise vorwiegend um ein Wärmeproblem.

Erläuterung zur Einheit kWh bzw. TWh (aus dem Text zur Sendung Thermodynamo):

Das Watt ist die Einheit für die Leistung. 1 Watt entspricht einem Joule pro Sekunde.

Es gibt in Physik und Technik einen Spezialfall, der leicht für Verwirrung sorgt, weil hier das Pferd von hinten aufgezäumt wird und der gerade die Energietechnik betrifft. Hier wird (insbesondere in der Elektrotechnik) von der Leistungseinheit Watt ausgegangen und von dieser Ausgangsbasis auf die Energieeinheit zurückgerechnet. War nun ein Watt ein Joule dividiert durch eine Sekunde, ist nun umgekehrt ein Joule ein Watt mal einer Sekunde auch Wattsekunde genannt. Auf ein größeres Zeitmaß bezogen, ergibt sich daraus die Wattstunde. Um haushaltsgerechtere Einheiten zu erzeugen, multiplizieren wir das mit einem zusätzlichen Faktor. 1000 Wattstunden ergeben dann eine Kilowattstunde (kWh). Mit einer kWh kann eine 100 Watt Glühbirne 10 Stunden lang betrieben werden oder 10 davon eine Stunde.

1 GWh = eine Gigawattstunde = eine Million Kilowattstunden

1 TWh = eine Terawattstunde = eine Milliarde Kilowattstunden

Datenblock 2: Gaskraftwerkspläne in Österreich

Der Masterplan Wasserkraft sieht 7 TWh Ausbau vor, das entspricht einer mittleren Leistung von ca. 800 MW (nur ungefähr 1!!! großes Gaskraftwerk).

In Österreich sind derzeit 12 Gaskraftwerke mit 6200 MW in Planung

Da diese nicht ständig mit Volllast laufen, ist dies auf realistische Betriebsbedingungen (6000 Volllaststunden) umgerechnet 4380 MW, das ist mehr als 5 mal so viel als die oben genannte mittlere Leistung des Masterplan Wasserkraft.

Wärmeauskopplung ist in den meisten Fällen nicht gewährleistet!

Auf diese Art und Weise sinkt  die Abhängigkeit von Gasimporten nicht, sondern steigt.

Standort geplante Leistung

Mellach, Steiermark 800 MW

Zeltweg, Steiermark 800 MW

Klagenfurt, Kärnten 400 MW

Timelkam, OÖ 400 MW

Riedersbach, OÖ 400 MW

Ennshafen, OÖ 400 MW

Theiß II, NÖ 400 MW

Dürnrohr, NÖ 1.000 MW

Peisching, NÖ 400 MW

Simmering, W 150 MW

Simmering, W 650 MW

Zusätzlich in Diskussion:

Heizkraftwerk bei Graz 400 MW

OMV hat angekündigt, in die Stromproduktion aus Gas einsteigen zu wollen

Datenblock 3: Pipelines

Derzeit sind vor allem 3 Projekte in Diskussion:

Das Southstream-Projekt und Northstream unter russischer Federführung zur Umgehung der Ukraine (die Durchleitung war bisher Anlass zu Spannungen, die immer wieder zu Problemen geführt haben), und das unter Federführung der OMV geplante Nabucco-Projekt an Russland vorbei in den Nahen Osten. Wie Nabucco gefüllt werden soll, ist noch unklar.

Geopolitische Komplikationen: Russland ist an Konkurrenz nicht interessiert (Gaszprom versucht ohnehin, verstärkt Kontrolle über westeuropäische Energieversorger zu bekommen), potenzieller Hauptlieferant für Nabucco ist der Iran (das Land mit den zweitgrößten bekannten Erdgasreservern).

Glossar

1 TWh = Terawattstunde = 1012 Wh = 1 Milliarde Kilowattstunden

TOTEM: Total Energy Module, Kleinstanlage im Leistungsbereich von etwa 7-15 kWel (Kilowattstunden elektrisch) zur gleichzeitigen Erzeugung von Strom und Wärme

Weblinks /Literatur

Abgedreht: Gas-Lieferung nach Österreich komplett eingestellt

http://diepresse.com/home/wirtschaft/international/441904/index.do?from=suche.intern.portal

Gasstreit: Europa friert – und zaudert

http://diepresse.com/home/wirtschaft/international/442102/index.do?from=suche.intern.portal

Putin drängt Wien zu Beteiligung an „South Stream“

http://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/521148/index.do?from=simarchiv

„Wir rechnen mit einer Lösung in 14 Tagen“

http://diepresse.com/home/wirtschaft/international/442090/index.do?from=suche.intern.portal

http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20090108_OTS0114/stromversorgung-in-oesterreich-ist-gesichert

http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20090107_OTS0131/industrie-sichere-gasversorgung-langfristig-sicherstellen

http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20090108_OTS0137/eu-beraet-ueber-gasversorgungssicherheit-fuer-europa

http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20090108_OTS0137/eu-beraet-ueber-gasversorgungssicherheit-fuer-europa

http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20090108_OTS0138/aviso-morgen-1030-uhr-pk-kogler-trotz-gaskrise-weitere-gas-grosskraftwerke-geplant

http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20090108_OTS0152/gaspanik-wasserkraft-reflexe-sind-keine-loesung

http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20090109_OTS0055/nur-flexibler-erzeugungsmix-gibt-sicherheit-in-krisensituationen

http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20090111_OTS0043/wirtschaftsminister-mitterlehner-morgen-bei-sonderrat-der-energieminister

http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20090112_OTS0131/ennemoser-gasversorgung-fuer-hotellerie-dank-vorhandener-speicherkapazitaeten-gesichert

http://www.nabucco-pipeline.com/

http://www.nord-stream.com/de/

http://de.wikipedia.org/wiki/South_Stream

http://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/521545/index.do

alle wie gesehen am 23.3.2010

Werden im weiteren Text ausführlicher behandelt

Verhältnis zwischen Energie, die ich in Umwandlungsprozess hineinstecke, zu dem, was ich an nutzbarer Energie herausbekomme

Je nachdem welche Nutzung Priorität beim Fahrplan des Werks hat

Datenquelle: Österreichische Energieagentur, Energieflussbild 2005

1 TWh = 1 Milliarde Kilowattstunden (kWh), genauere Erläuterung der Einheiten siehe Kasten

Interviewpartner_innen

in der Sendung

Herbert Braun
Institutsleitung am Institut für Verfahrens- und Energietechnik
Universität für Bodenkultur, Wien
Herbert.braun[at]boku.ac.at

Michael Cerveny
Leiter des Themenbereiches Energie
Österreichische Gesellschaft für Umwelt und Technik (ÖGUT)
michael.cerveny[at]oegut.at

Angela Köppl
Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Arbeitsgebiet Klimawandel und Umwelttechnologien
Österreichisches Institut für Wirtschftsforschung (WIFO)
Angela.koeppl[at]wifo.ac.at

Helga Kromp-Kolb
Klimaforscherin, Institutsleitung am Institut für Meteorologie
Universität für Bodenkultur, Wien
Helga.
kromp-kolb[at]boku.ac.at

Wolfgang Pekny
Chemiker und Biologe,
Obmann Plattform Footprint und „Initiative Zivilgesellschaft“, Mitarbeiter bei Greenpeace
Wolfgang.pekny[at]greenpeace.at

Kerstin Wernig
Gasexpertin
E-Control GmbH Österreich
Kerstin.wernig[at]e-control.at

Zum Weiterlesen:

Grünbuch der E-Control zum Thema Energieeffizienz
http://www.e-control.at/de/projekte/gruenbuch-energieeffizienz

Erinnerungen an die Gassperrzeiten von Thomas Chorherr
http://diepresse.com/home/spectrum/zeichenderzeit/444550/index.do?from=suche.intern.portal

Russisches Erdgas, ukrainische Röhren, europäische Versorgungssicherheit. Lehren und Konsequenzen aus dem Gasstreit 2009
Studie der Stiftung Wissenschaft und Politik, Kirsten Westphal
http://www.swp-berlin.org/de/common/get_document.php?asset_id=6144

Studie des WIFO zur Kraft-Wärme-Kopplung in Österreich http://www.wifo.ac.at/wwa/jsp/index.jsp?fid=23923&id=25646&typeid=8&display_mode=2

FAQs zum Energieträger Erdgas
http://www1.wienenergie.at/we/ep/faqView.do/channelId/-28301/pageTypeId/11894/topic/wg_faq_erdgas

Zum Weiterschauen:

Putins Pressenkonferenz am 08. 01. 2009 zum Gasstreit
http://www.youtube.com/watch?v=JKkBaydSpRY&feature=PlayList&p=3CCC6EBCD099DEFF&index=0&playnext=1

Bericht über die Situation in Bulgarien während des Gasstopps
http://www.youtube.com/watch?v=ddC5g1aHPpw&feature=related